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Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger nutzen ein Smartphone oder Tablet. Immer häufiger trifft man folglich auch ältere Semester an, die fleißig auf ihren Touchscreens herumtippen und herumwischen. Obwohl die Hemmschwelle bei Älteren gegenüber neuen Technologien traditionell eher hoch ist, erschließen sich die Smartphones und Tablets also nach und nach auch die nicht eben kleine Nische der Ü50 Generation. Da stellt sich doch die Frage: Warum sind die zugehörigen Handyverträge dann immer noch so komplex und kompliziert?

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Welches Netz und welcher Anbieter?

Schon lange, bevor man sich für eines der tollen modernen Geräte entscheiden darf, steht die Wahl eines Anbieters für das Netz an. Grundsätzlich gibt es in Deutschland vier große Netzanbieter, nämlich die Telekom mit dem D1-Standard, Vodafone mit dem D2-Netz sowie BASE/E-Plus und O₂, die aber seit kurzem zusammengehören und nur noch aus Marketinggründen mit getrennten Labeln auf Kundenfang gehen. Je nach Anbieter variiert die sogenannte Netzabdeckung, die aber entscheidend ist, um auch in ländlichen Regionen erreichbar zu bleiben. Hinzu kommt die Verfügbarkeit von schnellen Datenübertragungsraten wie UMTS oder LTE. Diese sind entscheidend, wenn es um die Geschwindigkeit der Internetverbindung für das Smartphone oder Tablet geht.

Vertrags-Dschungel und die berüchtigte Datenflat

Allein, wenn man nur die großen vier Anbieter nimmt, kommt man aus dem Vergleichen der vielfältigen Tarife kaum mehr heraus. Jeder Anbieter gestaltet seine Verträge nämlich sehr flexibel, um möglichst für jeden Kundenwunsch etwas im Sortiment zu haben. Hinzu kommen nun aber noch die kleineren Anbieter, die oft nur online agieren, dafür aber lautstark in TV und knallbunt auf Plakaten Werbung machen. Manche gehören zu den vier großen Unternehmen oder kooperieren mit ihnen – auch, um deren Netz zu nutzen. Andere agieren zwar unabhängiger, müssen sich aber trotzdem in die erwähnten Netze einkaufen. Für uns Verbraucher ist der Preiskampf der vielen Mitbewerber zwar vorteilhaft, führt aber auch zu einem undurchsichtigen Angebots-Dschungel, durch den man sich eigentlich nur noch mit Hilfe von Vergleichsportalen kämpfen kann.

Inhaltlich geht es bei der Vertragsgestaltung mittlerweile nicht mehr um den Minutenpreis für das Telefonieren oder den Einzelpreis pro SMS – diese Services sind in der Regel in Flatrates inklusive. Vielmehr ist die berühmt-berüchtigte Datenflat das Maß aller Dinge. Diese bestimmt, wieviel ich surfen darf, ehe mein Datenvolumen aufgebraucht ist und ich mich im mobilen Internet fühle wie 1999 vor dem Einwahlmodem. Reichen 2 Gigabyte im Monat? Oder doch 5? Wie schnell verbraucht sich das eigentlich? Das weiß man leider oft erst hinterher und muss dann gegebenenfalls teuer nachrüsten. Hier ist Vorsicht geboten, denn je schneller das verfügbare Netz (Stichwort LTE und 5G), desto schneller ist das Volumen auch aufgebraucht.

Samsung, Sony oder doch ein iPhone?

Puh! Da kann einem schon ganz schön der Kopf rauchen, auch als U50, oder? Und wenn man dann einmal einen Anbieter, einen Tarif und ein Datenpaket zusammengesucht hat, dann kommt ja noch die große Frage nach dem eigentlichen Gerät. Auch hier stehen sich eine Reihe von großen Anbietern gegenüber, die sich einerseits einen heftigen Preiskampf liefern, aber zugleich auch die Innovationsrate hoch halten – beides sehr zum Nutzen der Verbraucher. Nach dem Absturz des einstigen Primus Nokia haben sich derzeit Samsung und Apple als Branchenkönige an die Verkaufsspitze gesetzt. Die Frage: Samsung Galaxy oder Apple iPhone ist zugleich die Glaubensfrage nach dem besten Betriebssystem – Apple iOS oder Android. Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile sowie eine treue Anhängerschaft, doch das hat wohl mehr mit Markenbewusstsein zu tun als mit rationalen Überlegungen. Sony, HTC, LG und Huawei spielen auch noch mit und überzeugen fast im Quartalstakt mit neuen Modellen. Um sich hier zu orientieren, hilft auch ein Blick auf Vergleichsportale oder in spezialisierte Shops mit günstigen Angeboten, bei denen man oft nicht nur das Wunsch-Smartphone, sondern gleich den passenden Tarif dazu buchen kann.

 

Bild Quelle: freepik.com / pixabay.com

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Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger nutzen ein Smartphone oder Tablet. Immer häufiger trifft man folglich auch ältere Semester an, die fleißig auf ihren Touchscreens herumtippen und herumwischen. Obwohl die Hemmschwelle bei Älteren gegenüber neuen Technologien traditionell eher hoch ist, erschließen sich die Smartphones und Tablets also nach und...