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Es gibt zahlreiche Optionen, sein Kapital gewinnbringend anzulegen. In der Zeit des aktuellen Zinstiefs fallen die Renditen bei herkömmlichen Finanzprodukten wie Lebensversicherungen oder Bausparverträgen eher dürftig aus. Mancherorts müssen die Kunden sogar Strafzinsen zahlen, wenn sie sie ihr Geld bei einer Bank anlegen.

Doch es gibt natürlich auch in diesem Bereich attraktive Alternativen, wie beispielhaft der Handel mit CFD`s. Bei CFD`s handelt es sich um so genannte Differenzkontrakte (englisch: Contract for Difference). Das grundlegende Prinzip klingt einfach und kann ebenso umschrieben werden:

Die Trader setzen auf den steigenden Kurs (Long Position) oder den fallenden Kurs (Short Position) des Basiswertes eines Finanzprodukts. Liegt man mit seiner Einschätzung bezüglich der Kursveränderungen richtig, so erzielt man aus der Differenz zu dieser Veränderung den Gewinn. Andernfalls geht das eingesetzte Kapital verloren.

Klingt recht simpel. Doch natürlich müssen auch beim Handel mit CFD`s zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden, um letztlich erfolgreich zu handeln. Warum? Auch hierbei gibt es jede Menge Risiken. Die Differenzkontrakte sind eine hochspekulative Angelegenheit. Daher sollte sich jeder, der damit traden möchte, sich mit grundlegenden Informationen versorgen, die Risiken kennen und gewisse Marktkenntnisse mitbringen.

Umfangreiche Möglichkeiten beim Handel mit CFD`s

Dem Trader stehen umfangreiche Optionen beim CFD-Handel zur Verfügung. Je nach Broker können die unterschiedlichsten Finanzprodukte gehandelt werden, wie exemplarisch

  • Devisen (Währungspaare)
  • Rohstoffe
  • Edelmetalle
  • Aktien
  • Staatsanleihen
  • Optionsscheine

Es ist zwingend anzuraten, sich sorgfältig mit diesem Themenbereich auseinanderzusetzen. Ein wichtiger Kernbereich in diesem Zusammenhang sind die Kosten, die für Handel, Order und Co. anfallen. Die Höhe ist unterschiedlich und vom jeweiligen Broker oder anderen Anbietern abhängig. Welche Kosten können also entstehen?

  • Kosten für die Kommission

Wie auf der Website von CMC Markets nachzulesen ist, wird das Handelskonto im Rahmen einer Auftragsausführung mit einer Kommission belastet. Dazu werden die Gebühren zuvor zum jeweils aktuellen Umrechnungskurs einer Währung umgerechnet. Die Höhe der Kommission ist je nach Broker oder Makler unterschiedlich. Vielfach wird auch ein Mindestbetrag gefordert. Dieses bedeutet, dass dieser über der Summe liegen kann, die sich ursprünglich aus einer prozentualen Umrechnung ergeben hatte.

Beispiel 1:

Die Kommission für den Handel mit Aktien-Anteilen einem US-Unternehmen schlägt mit 2 Cent pro Aktie zu Buche. Die Höhe der Mindestkommission beträgt 10.00 US-Dollar.

Folgende Berechnungsgrundlage:

700 Einheiten der Aktie XY zu einem Kurs von 100.00 US Dollar ergeben eine Kommission in Höhe

von 14.00 US Dollar.

700 Einheiten x 0,02 US Dollar = 14.00 US Dollar.

Beispiel 2:

Handel mit einer portugiesischen Aktie:

Die Kommission für den Handel mit einer portugiesischen Aktie liegt bei 0,08 % pro Einheit

3500 Einheiten x 6,30 Euro (Kurs der Aktie) = 22050 Euro x 0,08 % = 17.64 Euro Kommission.

  • Kosten für Margin

Beim CFD Handel erwirbt man wird nicht der Basiswert erworben, sondern der Trader muss dafür eine Margin hinterlegen. Darunter ist eine Sicherheitsleistung zu verstehen, die vom jeweiligen Broker in unterschiedlicher Höhe gefordert werden kann. Die Höhe richtet sich nach der Anlageklasse des Basiswertes. Durch diese Vorgehensweise ist es dem Trader möglich, mit einem geringen Kapitaleinsatz ein hohes Finanzvolumen zu bewegen. Dieser Vorgang wird als Hebel (Hebelwirkung)

bezeichnet.

Beispiel:

Summe Handelskonto: Höhe Margin in % Mögliche Bewegung Kapital

10.000 Euro 5 % 200.000 Euro

  • Kosten für Spreads

Beim Handel mit CFD`s sind Spreads die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs. Erstgenannter liegt immer höhere als der Verkaufskurs. Spreads werden grundsätzlich in Pips angegeben. Je enger diese sind, desto geringer die Gebühren und höher die Erträge. Spreads von 0,8 bis 1,0 sind hier optimal.

Daneben müssen die Trader noch mit weiteren Gebühren wie Transaktionskosten oder beispielhaft Haltekosten rechnen. Auch hier differenzieren diese je nach Broker erheblich.

Der perfekte Broker

Ein wesentliches Kriterium für einen erfolgreichen CFD-Handel sind die Broker. Erfahrung, Seriosität, ein perfekter Support, kostenloses Demo Konto, faire Kosten. sowie Schulungen und Webinare sollten die Top Anbieter in ihrem Portfolio führen. Wissenswerte und nützliche Infos zu diesem Thema gibt es auf traders-only.de.

 

 

Bild Quelle: iconfinder.com

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Es gibt zahlreiche Optionen, sein Kapital gewinnbringend anzulegen. In der Zeit des aktuellen Zinstiefs fallen die Renditen bei herkömmlichen Finanzprodukten wie Lebensversicherungen oder Bausparverträgen eher dürftig aus. Mancherorts müssen die Kunden sogar Strafzinsen zahlen, wenn sie sie ihr Geld bei einer Bank anlegen. Doch es gibt natürlich auch in diesem...